Die Wasserballer aus der Havelstadt haben am vergangenen Sonntag beim SC Wedding 1929 ihre Moral und mannschaftliche Geschlossenheit unter Beweis gestellt. Trotz eines verschlafenen Starts setzten sich die Brandenburger am Ende verdient mit 16:11 (1:5, 4:2, 4:3, 7:1) durch und gingen damit den nächsten wichtigen Schritt in Richtung Meisterschaft und Qualifikation für das Aufstiegsturnier.
Nahezu in Bestbesetzung angereist, musste die Mannschaft lediglich kurzfristig auf Dennis Wagner verzichten. Im ersten Viertel fehlten jedoch zunächst Konzentration und Spannung, sodass die Gastgeber früh davonzogen. Auch im zweiten Abschnitt waren beide Teams sichtlich von der Regelauslegung der Schiedsrichter irritiert, was den Spielfluss hemmte. Doch die Havelstädter passten sich ab der Mitte des zweiten Viertels zunehmend besser an und fanden Schritt für Schritt zurück in die Partie.
Mit großem Einsatz und wachsender Sicherheit verkürzten die Brandenburger den Rückstand kontinuierlich. Im Schlussabschnitt spielte die Mannschaft schließlich ihre konditionelle und spielerische Stärke voll aus. Mit konsequentem Umschaltspiel, hoher Schwimmintensität und starkem Teamgeist entschieden sie das letzte Viertel klar für sich und drehten das Spiel eindrucksvoll.
Aus einer insgesamt starken Mannschaftsleistung ragte Emil Heise besonders heraus und war mit seinem unermüdlichen Einsatz, zahlreichen Vorlagen sowie permanenten Konter- und Einschwimmbewegungen ein entscheidender Faktor für den Erfolg.
Ein großer Dank gilt zudem den 18 mitgereisten Fans aus Brandenburg, die ihr Team lautstark unterstützten. Bereits am kommenden Samstag wartet mit der Auswärtspartie in Halle die nächste anspruchsvolle Aufgabe.
Es spielten: Nicolas Tosch, Armin Kuster (3), Phil Kretschmer (1), Philipp Boreck (1), Emil Heise (1), Tom Gustavus (1), Tobias Marzahn (1), Hugo Kamradt, Gabriel Satanovsky (5), Yannick Kaack, Patrick-Jörg Hehr (2), Dave Lukas Hausmann (1), Moritz Richter, Yann-Marc Bonatz.
Fotos von Thorsten Marzahn/ 9×13 Blog