Das Ziel war klar: Halbfinale erreichen und damit die Qualifikation für den Deutschen Pokal schaffen. Im Viertelfinale wartete Leipzig – ein Gegner, gegen den sich unsere Jungs durchaus Chancen ausgerechnet hatten.
Doch mit dem verletzungsbedingten Ausfall von Center Tymofii Dziubak musste das Team einen herben Rückschlag verkraften.
Trotzdem zeigte der ASC offensiv immer wieder seine Klasse. Mit Kreativität und schönen Kombinationen wurden zahlreiche Chancen herausgespielt. Besonders Kapitän Karl Dupont, Nikita Jensen und Silas Wunderlich sorgten mit ihrer individuellen Stärke für sehenswerte Treffer. Auch Theo Nickisch, Luka Böhnstedt und Leon Gebauer unterstützten das Trio stark.
In der Defensive zeigte sich allerdings die noch fehlende Erfahrung. Teilweise körperlich unterlegen, war die Mannschaft zu anfällig für Gegentore. Trotz 16 eigener Treffer musste sich der ASC am Ende mit 16:26 geschlagen geben.
Damit waren Halbfinale und Deutscher Pokal leider außer Reichweite.
Im Spiel um Platz 5 gegen Erfurt wollten die Jungs dann unbedingt einen Sieg. Und sie legten los wie die Feuerwehr: Nach nicht einmal sechs Minuten stand es 7:0!
Das Spiel war früh entschieden, sodass das Trainerteam allen Spielern Einsatzzeit geben konnte. Offensiv blieb der ASC stark, defensiv allerdings weiterhin anfällig. Am Ende stand dennoch ein nie gefährdeter 23:17-Erfolg.
Besonders Mut macht: Vier Spieler gehören eigentlich noch der U12 an. Die Mannschaft ist damit sehr jung und hat gleichzeitig bereits gezeigt, welches Potenzial in ihr steckt.
Jetzt heißt es: Erfahrungen sammeln, weiterentwickeln und als Team wachsen!