Der ASC Brandenburg feierte am vergangenen Samstag einen deutlichen 20:9 Derbysieg gegen die Wasserball Union Magdeburg und sicherte sich damit drei wichtige Punkte, doch Trainer Bott zeigte sich trotz des klaren Ergebnisses nur teilweise zufrieden. Die Gastgeber mussten auf vier Spieler verzichten, doch auch der ASC trat ersatzgeschwächt an: Die erfahrenen Kräfte Kaack, Boreck und Hehr fehlten komplett und zusätzlich gingen Satanovsky und Gustavus angeschlagen in die Partie.
Die Partie begann mit einem konzentrierten und dominanten ersten Viertel: 4:1, allerdings ließ die Mannschaft bereits in dieser Phase mehrere gute Torchancen ungenutzt. Im zweiten und dritten Abschnitt ließ die Zielstrebigkeit im Spiel deutlich nach was Trainer Bott besonders missfiel, denn sowohl im Abschluss als auch im Defensivverhalten fehlte phasenweise die nötige Klarheit und Entschlossenheit. Mitte des zweiten Viertels mussten zwei Spieler des Gegners das Wasser verlassen, doch statt die Überzahl und die eigene Überlegenheit konsequent auszuspielen schaltete Brandenburg sowohl defensiv als auch offensiv mehrere Gänge zurück und hielt den Gegner dadurch unnötig im Spiel. Das zweite Viertel endete 4:4 und das dritte Viertel ging mit 5:3 an Brandenburg.
Erst im Schlussviertel erhöhte die Mannschaft wieder Tempo und Druck dominierte das Geschehen klar und machte den Kantersieg auch auf der selbst mitgebrachten Anzeigetafel deutlich sichtbar. Der letzte Abschnitt wurde schließlich deutlich mit 7:1 gewonnen. Positiv hob der Trainer die Kommunikation im Wasser hervor die vor rund 200 lautstarken Zuschauern ein wichtiger Faktor war.
„Wir haben am Ende souverän gewonnen aber gerade in der Mitte des Spiels haben wir unsere Überlegenheit nicht konsequent ausgespielt und daran müssen wir arbeiten“, erklärte Trainer Bott nach der Partie.
Am Ende stand ein verdienter Erfolg und ein weiterer Schritt in der Tabelle dennoch richtet sich der Blick bereits nach vorn denn am Sonntag wartet das nächste schwere Auswärtsspiel in Berlin gegen Wedding.
Es spielten: Nicolas Tosch, Dave Lukas Hausmann, Phil Kretschmer (2), Magnus Sperling, Emil Heise (4), Tom Gustavus, Tobias Marzahn (3), Hugo Kamradt, Gabriel Satanovsky (3), Hugo Brüggemann, Armin Kuster (6), Dennis Wagner (1), Yann-Marc Bonatz (1).
Fotos von Thorsten Marzahn/ 9×13 Blog