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Wasserball

Mittwoch, 14.Nov.2018, 17:01 Uhr

Brandenburger U11-Wasserballer werden fünftbeste Mannschaft Ostdeutschlands

Vom 10. bis 11. November wurde im Brandenburger Marienbad die Endrunde der Ostdeutschen Bestenermittlung in der Altersklasse U11 ausgespielt. Hierfür waren neben der heimischen SGW Brandenburg (ASC Brandenburg) die Wasserballmannschaften aus Leipzig, Erfurt, Potsdam, Spandau und Neukölln qualifiziert.

 

Gleich das erste Spiel hatte für die SGW einen ganz besonderen Charakter. Man traf auf den Lokalrivalen OSC Potsdam. Die Potsdamer profitierten von ihrer größeren Wettkampferfahrung und waren taktisch sehr gut eingestellt. Trotz einer couragierten Mannschaftsleistung der Brandenburger taten sich für die Spieler des OSC immer wieder Überzahlsituationen auf. So lagen die Brandenburger in der Mitte des dritten Viertels bereits mit 0:8 in Rückstand, ehe Emil Heise den Anschlusstreffer erzielte. Kurz vor Ablauf des dritten Viertels netzte Lian Kirchner nach einem schönen Pass von Quyen Han zum 2:8 ein. Im letzten Viertel erzielte Kapitän Erik Lahayn noch das 3:9, bevor auch die jüngeren Spieler beider Mannschaften noch Einsatzzeiten bekamen. Die Spieler mussten sich am Ende zwar mit einer 3:12 Niederlage begnügen, zeigten jedoch großen Kampfgeist bis in die Schlussminute.

 

Durch die Niederlage stand für die SGW am Sonntag nur noch das Spiel um Platz fünf an, während die siegreichen Potsdamer um die ersten vier Plätze spielen konnten.

 

Der Gegner am Sonntag war der SSC Erfurt. In diesem Spiel stellten die Brandenburger früh klar, dass Sie aus Niederlagen lernen und Stärke beziehen können. Die Abwehr stand konzentriert und agierte konsequent, sodass die Erfurter ihr Spiel nicht etablieren konnten. Im Angriff nahmen die Jungs der SGW viele Abschlüsse. Jürgen Hardt erzielte das Führungstor für die Brandenburger, doch kurz vor Viertelende glichen die Erfurter aus. Im zweiten Viertel konnten sie den gut aufgelegten Torwart Maurice Pritzkow allerdings kein weiteres Mal überwinden. Der Centerverteidiger Quyen Han und Erik Lahayn bauten den Vorsprung der Brandenburger bis zur Halbzeit auf 3:1 aus. Kurz nach der Halbzeitpause konnte sich auch Bastian Haberlandt dank seinem guten Spielverständnis belohnen und erzielte gekonnt das vierte Tor des Tages. Danach bäumten sich die Erfurter noch mal auf und erzielten zwei Tore, die allerdings jeweils durch Rückraumtreffer vom wurfstarken Lahayn gekontert wurden. So ging es mit einer 6:3 Führung der SGW ins letzte Viertel. Hier erzielte Bastian Haberlandt mit dem Treffer zum 7:3 die endgültige Vorentscheidung. Der Erfurter Treffer zum 7:4 stellte keine Gefahr mehr da und somit konnten wieder die jüngeren Spieler der Brandenburger weitere Spielpraxis sammeln.

 

Trainer Marcel Gruhn fasste die Geschehnisse der Endrunde wie folgt zusammen: „Wir haben an diesem Wochenende eindeutig den fünften Platz gewonnen und nicht einen der vorderen verloren. Die Jungs steigern sich von Spiel zu Spiel und sind in den letzten Monaten zu einer sehr motivierten Mannschaft gewachsen. Der Verein ist stolz auf seinen Nachwuchs. Wenn die Jungs so weitermachen, können wir bald auch die Top-Vier angreifen.“

 

Mit dem fünften Platz in Ostdeutschland erzielte die SGW (ASC Brandenburg) das beste Jugendergebnis seit mehr als fünf Jahren. An dieser Stelle möchte sich der Verein für das Engagement aller beteiligten Trainer in den letzten zwei Jahren bedanken (Nicolas Tosch, Laura Tetzlaff, Oliver Wienholdt, Leon Hergarden, Jonas Hergarden, Aly Abdulrahman, Nico Haberlandt, Marcel Gruhn und Detlef Willberg), ohne die eine solche Entwicklung nicht möglich gewesen wäre. Weiterhin gilt ein besonderer Dank an das Organisations- und Kampfrichterteam sowie an alle teilnehmenden Mannschaften.

 

Es spielten: Maurice Pritzkow, Leon-Maximilian Lüder, Hugo Brüggemann, Bastian Haberlandt (2), Emil Heise (1), Hugo Kamradt, Jürgen Hardt (1), Quyen Han (1), Armin Kuster, Erik Lahayn (4), Lian Kirchner (1), Yann-Marc Bonatz, Konstantin Böhl, Dave Hausmann.